Zur Eröffnung des Waisenhauses in As-Suwaida im Jahr 1947, das vom Gouverneur von As-Suwaida, dem libanesischen Schriftsteller und Politiker Aref al-Nakadi, gegründet wurde, trug der Dichter Jadallah Salam ein Gedicht vor, das später zur Hymne des Hauses wurde.

Hier ist der Text des Gedichts:

Wir erniedrigen uns nicht und sagen nicht, dass wir Waisen sind                       denn das Schicksal machte vor uns schon unseren Propheten zum Waisen.

Wir erniedrigen uns nicht, und unsere Schule leuchtet voran                       und mitfühlende Augen wachen über uns.

Das Waisendasein hat den Männern nicht geschadet                            vor uns wurden schon viele Männer als Waisen groß.

Und wenn der Rufer der Heimat am Tag des Kampfes ruft                               und gefragt wird, wer wird die Angreifer zurückschlagen.

Wer nach uns sucht, findet uns in der ersten Reihe                                        bei den Vorreitern unserer Armee, bei den Ersten.

Und wer Gutes pflanzt, erntet Stolz und Würde                             und wer mit der Linken gibt, empfängt mit der Rechten.

Und wenn wir nach alldem unser Versprechen nicht halten                               dann verübeln wir es niemandem, der sagt, wir hätten es nicht gehalten.

Und wenn wir handeln, trifft uns kein Vorwurf                                    mit unserem Blut opfern wir uns für die Heimat und das Vaterland.

Die Brust der Verwandten und Onkel weitet sich vor Freude                               sowie die der Erzieher, der Heimat und der Wohltäter.

Und der Dank ist am Ende unsere Pflicht                                für denjenigen, der die Waisen und die Bedürftigen behütet.

Quelle